Stimmung des Jahres 2013

2013 ist das Jahr, in dem alle bereits ange­sto­ßenen Ver­än­de­rungen noch tiefer und vor allem gefühls­mäßig ver­an­kert werden. Eine Fülle von aus­glei­chenden Kon­stel­la­tionen hilft dabei, Ideal und Wirk­lich­keit har­mo­nisch auf­ein­ander abzustimmen.
Die erste Jah­res­hälfte ist dyna­misch, macht uns ein­falls­reich, offen, neu­gierig und unbe­küm­mert. In der zweiten Jah­res­hälfte ver­lang­samt sich die Energie und kehrt sich mehr nach innen. Jetzt steht alles im Fokus, was ein gesün­deres Fun­da­ment benö­tigt. Ins­be­son­dere Bezie­hungen (zu Part­nern, Freunden, Familie, Mit­ar­bei­tern, Nach­barn usw.), Spi­ri­tu­elles, Musi­sches sowie der gesamte emo­tio­nale Bereich rücken in den Vordergrund.


2013 domi­nieren zwei Aspekte des Weib­li­chen: der rezep­tive, flie­ßende und der kraft­volle, lei­den­schaft­liche. Außer Uranus und (im ersten Halb­jahr) Jupiter befinden sich in diesem Mond-Jahr alle Haupt­ak­teure in weib­li­chen Stern­zei­chen. Zwi­schen ihnen ent­stehen außer­ge­wöhn­lich viele lösende Aspekte, die für Sta­bi­lität sorgen: Pluto Sextil Saturn, Saturn Trigon Chiron/Neptun, im Sommer auch zu Jupiter. In der zweiten Jah­res­hälfte gibt es ein Jupiter-Saturn-Trigon. Dis­zi­plin und Selbst­be­schrän­kung ver­binden sich mit Lebens­ge­nuss und Groß­zü­gig­keit, Ver­trauen und Fülle mit Inspi­ra­tion und Mystik, und diese wie­derum mit Trans­for­ma­tion und tiefer Ein­sicht. All dies hilft uns durch unver­meid­liche Erschüt­te­rungen und Tur­bu­lenzen hindurch.


Die stür­mi­sche Unruhe des Uranus-Pluto-Quadrats ist beson­ders zwi­schen März und Mai und ab August spürbar und drängt uns zu fun­da­men­talen Neue­rungen. Wer sie bereits in Angriff genommen hat, kann sie aus­bauen. Wo sie noch im gedank­li­chen Schwe­be­zu­stand sind, können sie nun Form annehmen. Ent­schei­dend ist 2013 immer der Gefühls­mo­ment; alles, was mit Herz und Bauch nicht in Ein­klang ist, braucht unmit­telbar eine Kor­rektur. Bis in die tiefsten See­len­tiefen hinein muss das, was wir wün­schen, planen, durch­führen und erschaffen, stimmen. Das ver­langt Mut zu bedin­gungs­loser Ehr­lich­keit und Selbst­ver­ant­wor­tung. Manche Vor­stel­lungen sind Über­bleibsel aus der Ver­gan­gen­heit und ent­spre­chen unserer heu­tigen Wirk­lich­keit nicht mehr. Das Saturn-Pluto-Sextil schenkt uns die Kraft, uns hier und jetzt kom­pro­misslos der eigenen Wahr­heit zu stellen.


Mit Saturn im Skor­pion gilt es, aus­ge­rechnet das zu hin­ter­fragen, was wir am liebsten unan­ge­tastet lassen würden. Tabus werden unter­sucht, Geheim­nisse ent­larvt – nicht immer ange­nehm, doch nur dann steht uns die darin gebun­dene Energie wieder zur Ver­fü­gung. Saturn for­dert und för­dert Authen­ti­zität, Dis­zi­plin und Geduld. Nord­mond­knoten, Lilith und Jupiter for­dern im mate­ri­ellen und emo­tio­nalen Bereich Ver­trauen und Los­lassen und bieten Ide­en­reichtum und spi­ri­tu­elle Kraft­quellen an, um auch aus ver­un­si­chernden Situa­tionen das Beste zu machen.

Wer wach ist und alle Chancen nutzt, kann sich also auf ein enorm res­sour­cen­rei­ches Jahr freuen. Jupiter ver­leiht im ersten Halb­jahr Leich­tig­keit, Uranus bringt in Bewe­gung, Pluto weist in die Tiefe; beide zusammen ermög­li­chen Trans­for­ma­tion, unter­stützt von Saturn und Mond­knoten. Jupiter im Krebs, Saturn, Chiron und Neptun glätten allzu scharfe Kanten, ermu­tigen, klären, fes­tigen und öffnen.